liebes tagebuch, irgendein unausgegorener morgendlicher gedankenstuss.

Posted: October 13, 2010 in Uncategorized

gestern in meiner mittagspause gab es eine diskussion darüber, was man für echte freiheit halten könnte.

eine kurze liste, was von meinen kollegen dafür gehalten wird:

  • freie meinungswahl
  • keine politische unterdrückung
  • bewegungsfreiheit
  • religionsfreiheit
  • redefreiheit

und so weiter.

meine überzeugung von echter freiheit ist die, frei zu denken. so zu denken, dass man sich seine überzeugungen selbst bildet, sprich, dass man nicht irgendwelchen marktschreier nachplappert und dies für ein freies denken hält. natürlich höre ich mir erfahrungen, meinungen, gegenmeinungen und überzeugungen anderer an. aber ich nehme mir heraus, selbst zu entscheiden, was ich für richtig halte. deswegen habe ich auch keine politische überzeugung so wie es die politische landschaft in deutschland uns bietet. es ist mir bewußt, kompromisse eingehen zu müssen für ein vernünftiges zusammenleben in einer funktionierten gesellschaft, aber ich nehme mir das recht heraus, anzumerken was mir an der denkweise anderer nicht gefällt, aber mit toleranz. das erwarte ich natürlich auch von anderen, aber kommt selten vor. das problem unserer menschheit ist, dass wir ein herdenführer brauchen, der für uns denkt und uns leitet. die einen mehr die anderen weniger. das zeigt, dass der mensch ein tier ist mit mit besonderen merkmale der evolution. andere würden anmerken, nein, ist gottgegeben. was auch immer. ich kann und werde menschen nicht verstehen, die vorbehaltlos meinungen und überzeugungen anderer hinterhertrotten wie ein kaninchen der möhre am stock. das lässt mich anecken. ich weiß. die erfahrung mach ich täglich, aber ich kann jederzeit in den spiegel schauen und sagen: keule, deine meinung! und nicht eine adaptierte von irgendeiner politischen oder religiösen kaste.

natürlich gibt es situationen, die einem das freie denken einschränken können. zum beispiel, wenn man in einem land lebt, in dem krieg herrscht oder eine hungersnot. also zustände die einen zwingen, um sein leben und die der familie zu kämpfen. mit sicherheit, wäre auch meine fähigkeit frei zu denken in solchen situationen stark eingeschränkt.

richtige freiheit beginnt beim denken.

ok, dieses posting ist spontan geschrieben, wie alle meine postings, aber es zeigt meine richtung an.

was haltet ihr für richtige freiheit? gibt es sie überhaupt? wann hört freiheit auf? kommt, seit nicht so faul und zeigts mir mal so richtig!

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